TSV Niederkleen
TSV Niederkleen

Radsport "Hüttenbiker"

Uwe Schächer gründete im

Jahr 2010 eine neue Mountainbike-Abteilung.

 

Tel.-Privat: 06447-7201

Geschäftl.: 06447-923921

Handy 0177-5597201

E-Mail u.schaecher [at] online.de

Unter dem Motto: SPASS AM RADFAHREN möchte die Gruppe den Breitensport im TSV ausbauen und etwas bieten, was es in der näheren Umgebung noch nicht gibt.

 

Es wird ausschließlich mit Mountainbikes gefahren, da man mit diesen Rädern überall fahren kann.

E-Mountainbikes sind natürlich auch willkommen

 

Das Alter und die Fitness spielen keine Rolle. Frauen und Männer fahren gemeinsam

und ein üblicher Abschluss mit einem Bierchen ist auch schon zur Regel geworden.

Ab April bis Ende September, wird bei fast jedem Wetter gefahren. In den Wintermonaten halten sich die Frauen und Männer in den verschiedenen Fitnessabteilungen im eigenen Verein fit.

Die Sonntagsbiker fahren auch im Winter. Hier ist Abfahrt immer 9:00 Uhr am Parklplatz des Ärztezentrum in der Sudetenstrasse.

 

Trainingszeiten

 

 

Neues für 2020!

Wir werden nun 2 Gruppen für Mittwochs und auch eine 2. Gruppe für Sonntags anbieten.

Diese 2 Gruppen unterscheiden sich im leicht sportlichen und sportlichen Bereich.

Beide Gruppen starten Mittwochs gemeinsam. Hier sind auch MTB-E-Bikes willkommen!

Es wird ausschließlich im heimischen Bereich gefahren. Der Hausberg bei Butzbach, sowie der Stoppelberg bei Wetzlar fordern jeden einzelnen heraus.

Der sogenannte Einkehrschwung nach der Tour, darf natürlich auch nicht fehlen.

 

Treffpunkt Mittwochs ist immer am Brunnen in Niederkleen (siehe Karte).

April:            18:00 Uhr

Mai:             18:30 Uhr

September: 18:00 Uhr

 

Sonntagsgruppen!

Leicht sportliche Gruppe: Treffpunkt 10:00 Uhr am Brunnen

Die Touren begleiten die Guides ( Hartmut & Olli )

 

Sportliche Gruppe: Treffpunkt 9:00 Uhr hinterer Parkplatz am Ärztezentrum

Diese Gruppe besteht nun auch schon seit mehreren Jahren und benötigen keinen Guide. Jeder der hier mitfährt, kennt die Gegend wie seine eigene Westentasche.

In dieser Gruppe wollen wir ohne E-Bikes auskommen.

 

Auch 2020 werden die Gruppen wieder an verschiedenen CTF-Touren (Cross-Country) teilnehmen.

 

Hüttenbiker im Harz

Auch in diesem Jahr suchten einige Hüttenbiker wieder die sportliche Herausforderung in fremden Gefilden. Ziel war der kleine Ort Schierke bei Wernigerode, von wo aus der Harz erkundet werden sollte. Eine Vorhut startete am 12. August morgens in Richtung Nordosten. Da das angemietete Ferienhaus bei Ankunft noch nicht bezogen werden konnte, wurde die Zeit für eine erste Ausfahrt in Richtung Braunlage auf den höchsten Berg Niedersachsens, den Wurmberg (971 m), genutzt. Nachdem auch die übrigen Teilnehmer gegen Abend eingetroffen waren, wurde der erste Tag mit einem Grillabend beschlossen.

Am Donnerstag stand die Königsetappe der Tour auf dem Programm. Um kurz nach 8 Uhr startete man gut gelaunt in Richtung Brocken. Mit konstant 8 % bis 12 % Steigung ging es stetig bergauf. Um 9.40 Uhr war schließlich der Gipfelstein auf 1142 Metern Höhe erreicht. Die hart erarbeiteten Höhenmeter wurden direkt danach in rasender Abfahrt über den Hirtenstieg, einen ehemaligen Kolonnenweg, wieder vernichtet. Bei einem kurzen Stopp am Fuße der Abfahrt lag dann auch der markante Geruch von Bremsbelägen in der Luft. Über die Eckertalsperre, durch deren Mitte früher die Grenze zwischen der BRD und der DDR verlief, ging es weiter nach Torfhaus zum Mittagessen. Gestärkt ging es zurück in Richtung Schierke, wobei eine extra Schleife in Richtung Braunlage und erneut der Gipfel des Wurmbergs zu bewältigen waren. Unterm Strich standen schließlich 62 Kilometer und 1630 Höhenmeter zu Buche.

Am Freitag waren die Vorzeichen anders herum. Nun galt es im Bike-Park Braunlage sein fahrerisches Geschick auf den Downhill Strecken zu beweisen. Zwar erfolgte der Gipfelsturm an diesem Tag bequem per Seilbahn, jedoch erforderten die mit Wurzelteppichen, verblockten Steinpassagen und Rampen versehenen Abfahrten ebenfalls vollen körperlichen Einsatz.

Die Samstagstour führte bei schönem Wetter von der Odertalsperre zunächst entlang des Dammgrabens entspannt in Richtung Wolfswarte (916 m), einem Aussichtsberg am Bruchberg-Massiv, dem zweithöchsten Berg Niedersachsens. Vom Gipfel aus konnte man die tolle Fernsicht genießen, bevor es in die herausfordernde, weil sehr steinige und verblockte Abfahrt ging. Als man schon glaubte trockenen Fußes wieder zurück zum Auto zu gelangen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Und zwar so heftig, dass binnen kürzester Zeit alle komplett durchnässt waren und beim schnellen Durchfahren von knöcheltiefen Pfützen auch die Schuhe von oben vollliefen. Um am Sonntag wieder fahrbereit zu sein, wurde deshalb kurzerhand die Sauna im Ferienhaus zum Trockenraum umfunktioniert.

Um die Rückfahrt ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, wurde für eine letzte Tour ein Zwischenstopp in Herzberg eingelegt und bei nun wieder strahlendem Sonnenschein nochmals 30 km und 800 Hm in Angriff genommen. Nach einem deftigen Mittagessen vor Ort wurde dann  endgültig der Rückweg nach Niederkleen angetreten. Auch im kommenden Jahr soll wieder eine sportlich orientierte Tour der Hüttenbiker stattfinden. Der genaue Ort steht allerdings noch nicht fest

 

Bericht der Abschlussfahrt:

 

Ein „Nahe“-liegendes Ziel–Abschlussfahrt der Hüttenbiker nach Bad Münster am Stein

Zum Ende einer aufgrund der Corona-Krise dieses Jahr recht kurzen Saison ging es am ersten Septemberwochenende für die Hüttenbiker wieder auf die alljährliche, dreitägige Abschlussfahrt. Vom traditionellen Mittwochabend Treffpunkt, dem Brunnen schräg gegenüber dem Ohly´schen-Haus in der Kreuzstraße in Niederkleen, ging es am Morgen des 04. Septembers zunächst auf vertrauten Wegen über den Hausberg nach Bodenrod und weiter in Richtung Eschbacher Klippen. Hinter Usingen warteten dann endgültig unbekannte Gefilde auf die Gruppe von insgesamt 17 aktiven Bikern. Nach dem Mittagessen am Waldschwimmbad in Neu-Anspach bewahrheitete sich mal wieder eine eiserne Hüttenbiker-Regel, die da lautet: „Nach dem Mittagessen geht es erstmal bergauf“. Und so wurde ein Großteil der gerade erst aufgenommen Kalorien auch umgehend wieder verbrannt. Über Schmitten ging es weiter stetig bergan bis schließlich bei Niederreifenberg der höchste Punkt des Tages auf 605 Metern Höhe erreicht war. Auf den verbleibenden 17 km bis zum Etappenziel in Idstein wurden hiervon allerdings 350 Höhenmeter direkt wieder vernichtet. Insgesamt standen am Ende des Tages 58 km und 1200 Höhenmeter (Hm) zu Buche.

Die Aussage unserer beiden Tourguides Uwe Schächer und Rudi Fischer, wonach nun das Schlimmste geschafft sei und zwei entspannte Tage auf uns warten würden, erwies sich (erwartungsgemäß) als nicht ganz richtig. Zwar wiesen die beiden Folgetage mit 42 km/ 800Hm und 48 km/ 700 Hm nominell leichtere Kennwerte auf, jedoch sorgten zahlreiche, wenngleich meist kurze Rampen mit bis zu 20% Steigung dafür, dass immer wieder das Laktat in die Waden schoss. Der Weg führte am zweiten Tag weiter durch den Taunus in Richtung Süden mit dem Endziel Rhein. In Bad Schwalbach wurde an der Gaststätte im alten Bahnhof eine Mittagsrast eingelegt, bei der die wohlverdiente Mahlzeit gegen zahlreiche Wespen verteidigt werden musste. Nachdem dieser Kampf erfolgreich bestritten war, ging es unaufhaltsam weiter in Richtung Rhein. Der ungebremste Vorwärtsdrang der Hüttenbiker wurde erst durch einen Weinstand kurz vor dem Ortseingang von Oestrich-Winkel gestoppt, der uns quasi vor die Fahrräder fiel und erst nach einigen Weinschorlen umfahren werden konnte.

Der dritte Tag begann bei strahlendem Sonnenschein mit einer Fährüberfahrt ins benachbarte Ausland, nach Rheinland-Pfalz. Entlang des Rheins führte der Weg zunächst 10 km ganz entspannt in Richtung Bingen. Hier bewahrheitete sich dann eine weitere goldene Hüttenbiker-Regel: „90 Grad Kurven in Tallagen verheißen selten etwas Gutes“. So auch an diesem Tag. Der Anstieg zur Kapelle auf dem Rochusberg erwies sich als so steil, dass erstmals eine Schiebe-Passage eingelegt werden musste. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen einige Biker am Ende dieses Anstiegs sehr ernsthaft über die Anschaffung eines E-Bikes nachgedacht haben. Belohnt wurden die Mühen schließlich mit einem grandiosen Blick über Büdesheim in das Nahe-Tal. Nach dem Überqueren der Nahe über die Drususbrücke folgte erneut eine 90 Grad Kurve in die „Mühestraße“, die ihrem Namen wahrlich alle Ehre machte. Mit bis zu 20 % Steigung ging es 6 km kontinuierlich bergan bis nach Waldalgesheim, wo letztmalig eine Rast vor dem Tourziel Bad Münster am Stein eingelegt wurde.

Erfreulicherweise verlief die gesamte Tour über 148 Kilometer und 2700 Höhenmeter ohne Stürze und, außer einigen Platten, auch ohne größere technische Defekte. Ein guter Grund den erfolgreichen Verlauf der Fahrt beim gemeinsamen Abschlussessen im Gasthof „Pfälzer Amtshof“ im Stadtteil Ebernburg gebührend zu feiern. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine solche Abschlusstour geben sollte. Dass die Hüttenbiker neben dem Fahrradfahren auch andere Disziplinen beherrschen, musste schließlich auch der Wirt des Gasthofs anerkennend einräumen. Eine Gruppe, die genauso viel getrunken wie gegessen habe, hätte er schon länger nicht mehr zu Gast gehabt.

 

 

» Zu den Übungszeiten

 

 

 

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